Grundschule Grasdorf

Grundschule Grasdorf

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Wir über uns


Medienkonzept, Entwicklungsziele "Medienkompetenz" und "Internet"

Medienkonzept


Vorüberlegungen

Wenn die Grundschule an die Lebenswelt der Kinder anknüpfen soll, müssen die Chancen des Internets und des Computers frühzeitig aufgegriffen und angewendet werden. Der Computer spielt außerschulisch bereits eine große Rolle im Leben zahlreicher Kinder. In vielen Kinderzimmern gehört ein Computer bereits während der Grundschulzeit zum Inventar und darf von den Kindern selbstverständlich genutzt werden. Auch die berufliche Zukunft der Kinder ist ohne IT-Kenntnisse nicht denkbar. In allen Aufgabenbereichen erhält die Professionalisierung im Umgang mit dem Computer einen immer höheren Stellenwert. Schule hat die Aufgabe auf diese bildungsrelevanten Umweltveränderungen zu reagieren.

Bereits Grundschulkinder werden gemäß des Grundsatzerlasses des Niedersächsischen Kultusministeriums in den Umgang mit „Medien, Informations- und Kommunikationstechniken“ eingewiesen (Grundsatzerlass des Niedersächsischen Kultusministeriums „ Die Arbeit in der Grundschule“ Pkt. 2.2 u.a.).

Um unsere Schüler auf ein Leben in der Informationsgesellschaft vorzubereiten, berücksichtigen wir diese Lebenswirklichkeit und haben als Ziel die Schlüsselqualifikation „Medienkompetenz“ anzubahnen.

Im vorliegenden Medienkonzept steht der Computer als mediales Multifunktionswerkzeug im Mittelpunkt. Gleichwohl soll festgehalten werden, dass der bewährte Einsatz alter Medien (wie Film, Overheadprojektor, Sachbücher, Lexika, etc.) nicht vernachlässigt wird. Die Medienarbeit unserer Schule beinhaltet die Integration der Medien in den Unterricht sowie das „Lernen mit und über Medien“.

*Lernen mit Medien“ zielt auf die Verbesserung des fachlichen Lernens und unterstützt das selbstständige Lernen, indem Medien von Schülern zur Veran­schaulichung von Unterrichtsinhalten, zur aktiven Auseinandersetzung mit fachlichen Inhalten und zur Recherche und Informationsbeschaffung (z.B. Internet) genutzt werden.

*Lernen über Medien“ meint einen zweiten Aspekt des Medieneinsatzes. Kompetenter Einsatz von Medien im Unterricht fragt nicht nur nach dem fachlichen Inhalt, sondern hinterfragt auch die Medienbotschaften und schult damit den sachgerechten, selbstbestimmten, kreativen und sozial verantwortlichen Umgang mit diesen.

 

Pädagogische Gesichtspunkte für den Einsatz neuer Medien in der Schule

Ziel eines Einsatzes von PC-Arbeit im Unterricht muss ein sinnvoller, für die Lernziele der Grundschule ergiebiger und unsere technisierte Welt berücksichtigender Umgang mit dem Medium PC sein. Damit verbunden ist der Anspruch an die Lehrpersonen, ihren Unterricht weiter zu entwickeln, durch neue Medien zu ergänzen und diese zu integrieren – ohne bewährte Inhalte aufzugeben. Die Erprobung offener Lernformen, die Medien in der Regel fordern, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Hierbei sollen die Schüler den Computer als einen Baustein in der Medienvielfalt der Schule erfahren.

Aber nicht nur die Anknüpfung an die Lebenswirklichkeit der Kinder rechtfertigt einen Computereinsatz in der Grundschule. Es lassen sich noch weitere Aspekte als zentrale Argumente für die Arbeit mit Computern im Unterricht finden, die wir wie folgt zusammenfassen:

Soziales Lernen

Am Computer ergänzen sich die Kinder in ihren Kenntnissen oft ohne spezielle Hinweise des Lehrers. „Ganz nebenbei“ werden z.B. elementare Kenntnisse der Textverarbeitung von Kind zu Kind weitergegeben, Rechercheprobleme miteinander gelöst etc.

Differenzierung

Der Unterricht kann durch den Einsatz moderner Lernsoftware leicht auf die unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten einzelner Schüler / Schülerinnen abgestimmt werden. Zum einen werden Lerninhalte für leistungsschwächere Kinder geduldig und mit vielen Anschauungshilfen aufgearbeitet und können in individueller Geschwindigkeit bearbeitet werden. Zum anderen steht allein mit den Möglichkeiten des Internets immer auch zusätzlicher Lernstoff für leistungsstarke Kinder zur Verfügung.

Medienkompetenz

Anfängliche Begeisterung im Umgang mit den neuen Medien ist nur dann von anhaltender Dauer, wenn eine sinnvolle Nutzung ohne Fremdanleitung gelingt. Die Kompetenz, aus der Fülle der zur Verfügung stehenden Informationen relevantes Wissen auszuwählen, stellt hierbei eine zentrale aufzubauende Fähigkeit dar.

Aktualität und Erreichbarkeit von Informationen

Alles was auf der Welt passiert ist zeitnah im Web dokumentiert. Aktuell Geschehenes kann spontan als Unterrichtsanlass genutzt werden und verfügt über eine hohe Authentizität. Weltweite Zugriffsmöglichkeiten auf Datenbestände wie Lexika und Sammlungen sowie vereinfachte Kommunikationsmöglichkeiten bieten sofortige Wissensbestände. Neue Formen der selbstständigen Erarbeitung von Wissen werden ermöglicht.

 

Motivationsniveau

Der Umgang mit den neuen Medien wird von uns auch als zusätzliches Angebot gesehen, dass einigen Kindern eine größere Motivation bei Übungsaufgaben verschaffen kann. Auch bei der Korrektur und Überarbeitung von Aufsätzen ist vielleicht durch das neue Arbeitsmittel ein größerer Anreiz für die Schüler gegeben.

Mehrperspektivisches Lernen

Fächerübergreifendes, auch bilinguales Lernen wird durch die umfassende Darstellung im Internet sowie über den Einsatz entsprechender Lernsoftware gefördert. „Links“ bieten durch optimale thematische Verknüpfung aspektreiches Lernen, differenzierte Suchmaschinen eröffnen unkompliziert und schnell vielfältige weiterführende Informationenquellen.

Lernkompetenz

Auch die Fähigkeit, den eigenen Lernprozess zu organisieren, wird durch die Arbeit am PC geschult: Informationsquellen werden selbstständig gesucht und genutzt, die Bearbeitung der Schreibaufgabe allein eingeteilt. Lernweg und Lerngeschwindigkeit können selbst bestimmt werden. Neue Lernumgebungen ermöglichen die Zusammenschau und Verknüpfung bisher isolierter Kenntnisse und Wissensfragmente.

Zudem sind neue Medien als Werkzeug für vier grundlegende Nutzungsarten einzusetzen:

· Recherchieren

· Publizieren

Recherchieren

Multimediale Datensammlungen, Enzyklopädien und Lexika auf CD-Roms eröffnen neue Möglichkeiten der Informationssuche.

Publizieren

Das Internet bietet eine neue Publikation eigener Arbeitsergebnisse, die eine breite Öffentlichkeit erreichen und künftig auch anderen Lernenden und Einrichtungen unkompliziert zur Verfügung stehen können.

Geplant sind Internetbeiträge der Schüler auf unserer Homepage.

Die Einbindung des Computers in den Unterricht

Die Nutzung von traditionellen Medien wie z.B. CD- und Kassettenrekordern, Overheadprojektor, Fernseher in den einzelnen Klassen gehört zur täglichen Unterrichtsarbeit. Sie werden in erster Linie von den Lehrerinnen der Grundschule genutzt, dienen der Veranschaulichung des Unterrichts und sind Arbeitsmaterialien.

Wir verstehen den Computer als ein Medium neben anderen. Er kann den Lernprozess der Schüler und Schülerinnen unterstützen. Weiterhin stellt ein kompetenter Umgang mit dem Computer ein wichtiges Erfolgskriterium für die Weiterarbeit an den weiterführenden Schulen dar.

In unserem Schulprogramm haben wir das Ziel formuliert dafür zu sorgen, dass alle Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse den Umgang mit verschiedenen Medien erlernen.

Wir wollen folgende Verwendungsmöglichkeiten des Computers in unserem Unterricht nutzen (s. auch: Konzepte zum Einsatz von Medien im Kunst- und Matheunterricht):

  • im Wochenplanunterricht und in Freiarbeitsphasen,
  • in Projekten bzw. bei projektorientierten Arbeitsformen,
  • im Förderunterricht für Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwächen,
  • zur Forderung von stärkeren Schülern und Schülerinnen mit besonderen Sach- und Schreibinteressen,
  • in spezifischen Arbeits- und Übungsphasen innerhalb eines binnendifferenzierten Unterrichts,
  • zur Einübung der im Kerncurriculum vorgeschriebenen fachspezifischen

Arbeitsweisen (z.B. Durchführung von Schreibkonferenzen, Umgang mit

Sachtexten, Schulung des Hörverstehens)

Bereits im ersten und zweiten Schuljahr sollen erste elementare Fertigkeiten mit dem Computer angebahnt werden. Erste Lernprogramme sollen dabei der Förderung

einzelner Schüler dienen. Andere Programme sollen das entdeckende Lernen und

die Kreativität fördern.

Im dritten und vierten Schuljahr sollen den Schülern spezielle Computerkenntnisse

vermittelt werden. Gezielt soll der Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm

erweitert und vertieft werden. In offenen Unterrichtsformen sollen ihre individuellen

Fähigkeiten in Bezug auf die Internetnutzung erweitert werden.

Klasse 1:

Spätestens ab dem 2. Halbjahr des ersten Schuljahres werden die Schüler nach und

nach in kleinen Gruppen in die Arbeit mit dem Computer eingeführt. Dabei lernen sie

ein oder mehrere der unten aufgeführten Programme kennen. Am Ende des

Schuljahres sollte jeder Schüler in der Lage sein, einfache Übungen durchzuführen.

Ziele:

  • Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Computer
  • Kennenlernen von Regeln am Computerarbeitsplatz
  • Teile des Computers benennen können
  • Einführung in den Umgang mit der Maus
  • Einführung in die Arbeit mit dem Programm „Blitzrechnen“ (Zahlenbuch)
  • Einführung in die Arbeit mit dem Programm „von Budenberg“
  • Einführung in die Arbeit mit dem Programm „Oriolus“
  • Einführung in das Leseprogramm „Antolin“ für lesestarke Kinder

Klasse 2:

In der zweiten Klasse wird auf die Kenntnisse aus dem ersten Schuljahr aufgebaut.

Die Kinder erlangen zunehmend Sicherheit im Umgang mit dem Computer. Um den Bücheraustausch der Schüler untereinander zu fördern und gegenseitige

Leseempfehlungen zu ermöglichen, erfolgt eine allgemeine Einführung in das

Leseprogramm „Antolin“.

Der PC wird gezielt in den offenen Unterrichtsphasen, z.B. im Wochenplan, eingesetzt.

Auch im Förderunterricht kann er zum Einsatz kommen.

Ziele:

  • Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Computer
  • Arbeit mit dem Programm „Blitzrechen“
  • Arbeit mit dem Programm „von Budenberg“
  • Arbeit mit dem Programm „Oriolus“
  • Arbeit mit dem Leseprogramm „Antolin“

Klasse 3:

Die Schüler der Klasse 3 fangen an, erste Erfahrungen mit „Word“ zu machen.

Ziele:

  • Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Computer
  • Arbeit mit dem Programm „Blitzrechnen“
  • Arbeit mit dem Programm „von Budenberg“
  • Arbeit mit dem Programm „Oriolus“
  • Arbeit mit dem Leseprogramm „Antolin“
  • Einführung in die Textverarbeitung im Bereich des Deutschunterrichtes

Klasse 4:

Ein Teil der Schüler der vierten Klasse ist mittlerweile selbstständig in der Lage den

Computer gezielt für sich einzusetzen. Eine Unterstützung von Seiten der Lehrkräfte

ist für einen anderen Teil der Schüler weiterhin nötig.

Ziele:

  • Verantwortungsbewusster Umgang mit dem Computer
  • Arbeit mit dem Programm „Blitzrechnen“
  • Arbeit mit dem Programm „von Budenberg“
  • Arbeit mit dem Programm „Oriolus“
  • Arbeit mit dem Programm „Antolin“
  • Vertiefung der Kenntnisse in der Textverarbeitung
  • Lernen von Speicherprozessen
  • Einführung in die Recherche im Internet zu Unterrichtsthemen.

Ausstattung unserer Schule

Neue Medien:

  • zwei Laptops pro Klassenraum mit WLAN-Funktion und Drucker
  • vier zusätzliche Laptops (insgesamt 14 Laptops)
  • eine Digitalkamera
  • einen Beamer

Auf den Laptops sind folgende Programme installiert:

Ø Betriebssystem Windows xp

Ø Lernprogramme: Oriolus, Blitzrechnen (ergänzend zu unserem Unterrichtswerk „ das Zahlenbuch“), Budenberg

Außerdem verfügt die Schule über eine Schullizenz für „Antolin“

Alte Medien:

  • Ein Fernseher mit Video- und DVD-Player
  • Ein Overheadprojektor
  • Ein CD-Kassettenspieler pro Klassenraum und im Musikraum
  • Musikanlage inklusive Mikrofon
  • Schülerbücherei
  • Lehrerbücherei
  • DVDs und CDs für alle Unterrichtsfächer

Jede Lehrkraft und jede Klasse hat einen Benutzerzugang zum Intranet mit passendem Passwort. Die durch die Internetnutzung notwendig gewordenen Sicherheitsanforderungen sind durch eine Firewall im Router und Virensoftware auf allen Laptops erfüllt.

Qualifizierungsstand des Kollegiums

Alle Kolleginnen besitzen privat einen internetfähigen PC, der auch zur Unterrichtsvorbereitung genutzt wird und verfügen über Kenntnisse des Betriebssystems Windows 98 / XP sowie der Textverarbeitung „Word“. Zahlreiche schulinterne Verwaltungsdokumente wie Vordrucke, Zeugnishinweise, etc. werden an die Lehrkräfte inzwischen häufig per E-Mail versendet und eigenständig elektronisch weiterverarbeitet.

Ausblick

Geplante Maßnahmen in der Ausbildung des Kollegiums

Damit der Computer von allen Kolleginnen im Unterricht eingesetzt werden kann, müssen auch die Lehrkräfte über Grundkenntnisse in der Arbeit mit dem Computer verfügen und die einzelnen Schülerprogramme soweit beherrschen, dass sie den Kindern ggf. weiterhelfen können. Aus diesem Grund sollen die Lehrkräfte im Rahmen von Fortbildungen (evtl. in Kooperation mit anderen Grundschulen) für den Computereinsatz im Unterricht qualifiziert werden. Denn nur durch eine technische und fachlich-didaktische Qualifizierung des Kollegiums kann ein effektives medienpädagogisches Arbeiten ermöglicht werden.

Außerdem sollen die Lehrkräfte Sicherheit im Umgang mit unterschiedlicher Lernsoftware erwerben. Im Rahmen von Dienstbesprechungen werden in diesem Bereich computererfahrene Lehrkräfte unerfahrenere Kolleginnen anleiten.

Teilweise findet bereits eine individuelle Selbstschulung durch die einzelnen Kolleginnen statt.

Resümee

Auch wenn der gezielte Einsatz des Computers als Medium von allen Kolleginnen als

wichtig erachtet wird, hängt dessen Benutzung ganz von den individuellen

Erfahrungen und Kenntnissen der einzelnen Lehrperson sowie des Hard- und

Software- Bestandes der Schule ab. Ein zusätzlicher schuleigener PC-Raum würde

die Arbeit mit den neuen Medien zusätzlich fördern und erleichtern, doch die

räumliche Begrenzung und die fehlenden finanziellen Mittel machen dies im Moment

nicht möglich.

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass alle Kolleginnen die folgenden

Ziele durch den Einsatz von Computern in unserer Schule erreichen wollen:

  1. Medienkompetenz erhöhen
  2. selbst bestimmtes Lernen ermöglichen
  3. Wissen erweitern

Als weitere zukünftige Ziele wurden erkannt:

  1. Anschaffung weiterer Lernsoftware, eines Whiteboards, eines Servers sowie einen Schrank zur Aufbewahrung der Laptops incl. Ladestation

2. eine schuleigenen Homepage

3. Computer AG

4. Computer- / Medienführerscheinführerschein in vier Stufen (Überprüfung der Basiskompetenzen) für Kinder

Schlusswort

Ein Schulkonzept beinhaltet immer die langfristigen Ziele der schulischen Arbeit,

sowie den Weg, der dahin führt. Das Medienkonzept der Grundschule Grasdorf,

dem sich das Kollegium verpflichtet hat, soll regelmäßig evaluiert werden.

Dem Medienkonzept haben zugestimmt:

Schulvorstand: 21.10.2009

Gesamtkonferenz: 4.11.2009

 

 

 

Entwicklungsziel Medienkompetenz

ENTWICKLUNG VON KOMPETENZEN IM UMGANG MIT MEDIEN UND IUK – TECHNOLOGIEN

Wir wollen dafür sorgen, dass alle Kinder der Schule von der ersten bis zur vierten Klasse den Umgang mit verschiedenen Medien erlernen.

Beispielsweise in Form eines Medienführerscheins in vier Stufen sollen Basiskompetenzen festgelegt und überprüft werden.

Bis zum Jahr 2013 soll die Entwicklung unseres Medienkonzepts abgeschlossen sein.

Maßnahmen:

1. Kontaktaufnahme zu Nachbarschulen

  • Abstimmung mit Grundschulen bezüglich des anzustrebenden Kompetenzlevels
  • Gibt es bereits Konzepte?
  • Was erwarten weiterführende Schulen

2. Informationen einholen

  • IuK – Berater des Landes
  • Fortbildungsbeauftragter Herr Schubert
  • Handreichungen des Ministeriums
  • NT – Berater (?)

3. Weiterbildungsmaßnahmen

4. Medienkompetenz planen und entwickeln

  • Stufe 1 / Stufe 2 / Stufe 3 / Stufe 4
  • Evt. Medienführerschein

5. Geeignete Rahmenbedingungen schaffen

  • Computerraum, Computerschrank, Programme, Sicherung

Ebeling, Ohlmeier, Strate / Februar 2009

 

 

 

Entwicklungsziel Internet

Um die GS Grasdorf mit schulspezifischen Informationen über das Internet in der Öffentlichkeit darstellen und kommunizieren zu können, werden wir bis zu den Herbstferien 2009 die Internetpräsenz der GS Grasdorf insoweit herstellen, als dass

a) eine Internetseite mit vorgegebenen Strukturen besteht, über deren grundsätzliche Inhalte sich das Kollegium bis zu den Sommerferien 2009 einigt (Vorschläge aus der AG Geb, Rei, Win),

b) diese Homepage programmiert und freigeschaltet ist und

c) ab Herbst 2009 dann jederzeit die Möglichkeit besteht, in arbeitsteiliger Kooperation zu den gegebenen Stichworten Ausführungen und Ergänzungen vorzunehmen.

Die Kontrolle über die Pflege der Internetseite ab Herbst 2009 (u.a. Aktualisierung) erfolgt

a) über festgelegte Zuständigkeiten unter den Lehrerinnen,

b) über Schülergruppen (evtl. AG „Internet“) sowie

c) über einen jährlichen „Mini-Check“ zu den Herbstferien (Geb, Rei, Win)

Maßnahmen:

1. (parallel):

· Check: Möglichkeit Laatzener Homepage zu nutzen/ zu erweitern?

· SER anfragen: Gibt es jemanden aus der Elternschaft, der für uns programmieren könnte?

· weitere Programmierungskräfte ansprechen:

EKG, MMBBS, Sven Heißmeyer (Rei), Sönke Müller-Win, AG ehem. Behrens

· Kosten erfragen

2. Kostenübernahme (SER) klären

3. Vorbereitung: grundsätzliche Einigung über Inhalte und Struktur der Homepage

4. Programmierung beauftragen

5. Kontrolle organisieren

6. Kontrolle durchführen

Gebert, Reinhold, Winkelmann (Februar 2009)

 

 

 

Lesekonzept



Das Lesekonzept der Grundschule Grasdorf besteht aus folgenden Bausteinen:

1 Vorlesen

Bereits ab der ersten Schulwoche gehört das regelmäßige Vorlesen aus Kinderbüchern zum festen Bestandteil des Unterrichts.

2 Leseeltern und Lesegroßeltern
In der ersten Klasse wird das regelmäßige Lesen durch Leseeltern und Lesegroßeltern unterstützt. Einmal pro Woche kann so in kleinen Gruppen gemeinsam gelesen werden.

3 Lesementoren
Unterstützung erhält die Grundschule von ehrenamtlichen Lesehelfern vom Verein Mentor. Ab Jahrgang 2 stehen jeder Klasse 2 - 3 Lesementoren im Anschluss an den Unterricht zur Verfügung.

4 Lesetüten
In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Decius erhalten die neuen Erstklässler zu Beginn des Schuljahres eine Lesetüte mit einem Buch.


5
Lesen von Klassenlektüren
Verbindlich findet in Jahrgang 2 das Lesen einer Klassenlektüre statt.


6 Lese-Ecke im KlassenzimmerIn den Klassenräumen können sich die Kinder zum Lesen zurückziehen. Es gibt ein Leseregal, das regelmäßig mit den Beständen der Schülerbücherei bestückt wird.

7 Lesepass
Um das regelmäßige Lesen zu Hause zu unterstützen gibt es einen Lesepass (z.B. ein Leseherz). Haben die Kinder zu Hause 10 Minuten gelesen, dürfen sie ein Feld auf ihrem Lesepass ausmalen.

8 Schülerbücherei
Die Schülerbücherei befindet sich in einem Teil des Musikraumes und kann von den Klassen während der Regenpausen oder im Klassenunterricht genutzt werden.

9 Stadtbücherei
Aus den Stadtbüchereien leihen wir regelmäßig themenbezogene Bücherkisten, Klassensätze und Bilderbuchkinos aus. Eine Einführung in die Nutzung öffentlicher Büchereien findet in der Grundschulzeit statt.

10 Leseschatz
Unter einem großen Glaskasten im Eingangsbereich der Schule wird das „Bilderbuch des Monats“ ausgestellt.

11 Antolin
Die Schülerinnen und Schüler werden mit der Arbeit des Leseprogrammes vertraut gemacht. Sobald sie das Verfahren kennen, können sie selbstständig in der Leseelternzeit, zu Hause oder in der Stadtbücherei am Computer arbeiten. Am Schuljahresende erhält jedes Kind eine Teilnehmerurkunde mit der erreichten Punktzahl.

12 Große lesen für Kleine
In Kooperation mit den Grasdorfer Kindergärten besuchen die Schüler unserer dritten Klassen regelmäßig die Vorschulkinder in den Räumen der Tagesstätten, um ihnen aus ausgewählten Bilderbüchern vorzulesen. Die Viertklässler lesen ihren Patenkindern aus den ersten Klassen vor.

13 Autorenlesung
In Zusammenarbeit mit dem Bödeckerkreis findet in größeren Abständen eine Autorenlesung für alle Kinder statt.

14 Welttag des Buches (23. April)
Die Deutschlehrerinnen der vieren Klassen melden ihre Schülerinnen und Schüler dazu an und stimmen frühzeitig mit der Buchhandlung einen Termin ab. Die Klasse besucht als Gemeinschaftsaktion die Buchhandlung, und jedes Kind bekommt dort das Buch „Ich schenk dir eine Geschichte“.

15 Jugendbuchwoche
Die Stadt Hannover bietet jährlich im Künstlerhaus vielseitige Veranstaltungen rund um das Lesen an, wie Autorenlesungen, Workshops und Ausstellungen. In der Regel nehmen die vierten Klassen an der Jugendbuchwoche teil.

16 Büchertauschtisch
Im November wird im Eingangsbereich der Schule für eine Woche ein Tisch aufgestellt. Hier werden von den Schülerinnen und Schülern Bücher ausgelegt, die sie nicht mehr benötigen. Dieses Buch kann gegen ein anderes Buch, das bereits auf dem Tisch liegt, getauscht werden.

Evaluiert und überarbeitet im November 2016 von der FK Deutsch (Tanja Holtz)

 

Sicher ist diese Aufstellung nicht vollständig und ließe sich um viele kleine Bausteine ergänzen. Und genau so selbstverständlich ist es, dass wir weiterhin nach möglichen Wegen suchen, die das Lesen für Kinder attraktiv und abwechslungsreich gestalten. Dabei gilt es insbesondere die Schüler und Schülerinnen zu erreichen, in deren Familien das Lesen keinen hohen Stellenwert hat.

 

 

 

Gesundheitskonzept und Entwicklungsziel "Bewegung und Entspannung"

Wir finden es schön, dass wir jetzt endlich mehr Spielzeug in der Pause haben. Die Ausleihe ist auch ganz einfach: Jeder hat eine Klammer, die er als Pfand bei der Ausleihe abgibt.

 

Wir sind stolz auf unsere Leistungen im Sportunterricht: Medaillen und Urkunden für das Deutsche Sportabzeichen und das Ausdauerlaufabzeichen der Grundschule Grasdorf in Gold.

 

Gesundheitskonzept der Grundschule Grasdorf

 

 

1. Gesetzliche Grundlagen

 

Erlass: Die Arbeit in der Grundschule

Pkt. 2.6: Jede Grundschule legt in einem pädagogischen Konzept (Schulprogramm) auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsauftrags, der Rahmenrichtlinien und unter Berücksichtigung ihrer jeweils besonderen Bedingungen Ziele und Schwer­punkte der pädagogischen Arbeit fest. Fächerübergreifende Bildungs- und Erzie­hungsaufgaben wie

· Werteerziehung,

· soziales Lernen und grundlegende politische und wirtschaftliche Bil­dung,

· Gesundheitserziehung,

· Erziehung zu umweltbewusstem Verhalten,

· interkulturelle Erziehung,

· Medienerziehung,

· Mobilität (vormals Verkehrserziehung) sowie

· Familien- und Sexualerziehung

sind im pädagogischen Konzept der Grundschule angemessen zu berücksichtigen.

 

Bezug auf den Orientierungsrahmen Schulqualität

· QB 2 Lernen und Lehren  2.2.4 Gesundheits- und Umweltbewusstsein

· QB 3 Schulkultur  3.2.1 Gesundheit im Schulleben und in der       Lernkultur

      3.2.2 Drogenprävention

 3.2.3 Gesundheitsförderung und Umwelt­schutz

 

Gesundheitsförderung ist Bestandteil der Kerncurricula Sachunterricht und Sport.

 


2. Gesundheitskonzept der GS Grasdorf

 

Gesundheit umfasst ganzheitlich betrachtet nicht nur körperliche, sondern auch geis­tige, psychische und soziale Aspekte. Das Ziel unserer Schule ist, die Kompetenzen der Schüler bezüglich der Förderung der eigenen Gesundheit zu entwickeln und zu stärken sowie erfolgreiches Lernen zu ermöglichen. Gesundheitserziehung und -för­derung bezieht sich auf alle Bereiche schulischen Zusammenlebens. Wir tragen alle dazu bei, dass sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen in unserer Schule „wohl fühlen“, da das Wohlfühlen einen großen Einfluss auf die Gesundheit aller hat. Dazu gehören neben dem Umgang miteinander auch die liebevolle Ausge­staltung der Schule und Schulumgebung.

Unsere Schulordnung (Freundlich – friedlich – langsam – leise, ...) setzt ihren Schwerpunkt bei gesundheitsfördernden Verhaltensweisen. Ein Entwicklungsziel der Grundschule Grasdorf befasst sich mit dem Thema „Bewegung und Entspannung“.

 

 

 

Auf dem Schulweg

Die Gesundheitserziehung und -förderung unserer Schüler beginnt bereits auf dem Schulweg. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Schüler den täglichen Schul­weg möglichst zu Fuß bzw. ab Ende der 3. Klasse nach bestandener Fahrradprüfung mit dem Fahrrad zurücklegen (s.a. Schulordnung, s.a. Fahrradpass und Fahrradprüfung). Die Eltern werden darum gebeten, ihre Kinder aus diesem Grund nicht mit dem Auto zur Schule zu fahren. Die Schulwege werden mit der Lehrerin in der ersten Klasse abgegangen und verkehrssicheres Verhalten be­sprochen und geübt. Um den Schülern das Tragen der Schultaschen zu erleichtern, haben sie die Möglichkeit, alle Materialien, die zur Anfertigung der Hausaufgaben nicht benötigt werden, in der Schule zu lassen (Eigentumsfächer).

 

Im Schulgebäude

Im Schulgebäude, also auch auf den Fluren, wird besonders auf die Einhaltung un­serer Schulordnung geachtet (freundlich – friedlich – langsam – leise...)

Eltern informieren die Schule über die Erkrankungen der Schülerinnen und Schüler. Bei Läusebefall werden die Eltern der betreffenden Klasse und das Gesundheitsamt informiert. Das Waschen der Hände wurde aktuell noch einmal im Zusammenhang mit H1N1 geübt.

 

 

In der Klasse

 

Die Schüler erhalten ihrer Körpergröße angemessen Tische und Stühle, so dass unter anderem eine korrekte Schreibhaltung eingenommen werden kann. Außerdem be­steht die Möglichkeit Sitzkissen zu benutzen, um be­wegtes Sitzen zu ermöglichen und so die Körperhaltung zu optimieren. Es ist damit begonnen worden, die Klassen mit ergonomischem Mobiliar auszustatten. Die Blick­richtung zur Tafel wird durch häufigen Platzwechsel verändert. Außerdem achten wir be­sonders auf di e Sitzposition bei Linkshändigkeit. Die Einschulungsuntersu­chung gibt zusätzlich Hinweise auf Sitzpositionen z.B. bei Schwerhörigkeit oder Seh­fehlern, auf die sehr geachtet wird.

 

Für Ruhephasen befindet sich in jedem Klassenraum eine Leseecke mit Teppich und Sofa.

Zur Lärmvermeidung werden ruhige Unterrichtsphasen (Stillarbeit) eingeplant, für die es Symbole in den Klassen gibt (Leisezeichen). Eine Lärmampel wird in verschiedenen Klassenräumen abwechselnd benutzt.

Des Weiteren wird an unserer Schule auf ein gesundes Schulfrühstück Wert gelegt. In allen Klassen findet vor der 1. großen Pause ein gemeinsames Frühstück im Klas­senraum statt. In vielen Klassen wird den Schülern Mineralwasser angeboten, so dass sich die Kinder nach Bedarf versorgen können und der Konsum zuckerhaltiger Getränke weitgehend vermieden wird.

Zur Reinhaltung der Klassenräume gehört neben dem Tragen von Hausschuhen die Mülltrennung und das tägliche Fegen des Klassenraumes durch Schüler (Fegedienst).

Im Unterricht

Die GS Grasdorf behandelt das Thema „Gesundheit“ fächerübergreifend, der Schwer­punkt liegt jedoch im Sport- und Sachunterricht.

Wir achten darauf, möglichst mit wechselnden Arbeitsformen zu unterrichten und Entspannungs- und Bewegungszeiten einzuplanen, damit die Schülerinnen und Schüler sich zwischen den Unterrichtsphasen bewegen und entspannen können und ihre Körperposition verändern. Wir nutzen die Möglichkeit, wenn Unterrichtsthema und Wetter es zulassen, den Unterricht auch einmal nach draußen zu verlegen, um an der frischen Luft zu sein. Hierbei hat die Nähe zur Leinemasch eine besondere Bedeutung bei Naturerkundungen. Wenn mög­lich, werden außerschulische Lernorte aufgesucht.

Im Sportunterricht der GS Grasdorf findet ein Ausdauertraining statt, das den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, ein Laufabzeichen zu erwerben. Des Weiteren nehmen wir an verschiedenen externen Sportveranstaltungen teil, z.B. Stadtlauf oder Stadtmeisterschaften im Fußball.

 

Das Angebot der Sport-AGs variiert in jedem Schulhalbjahr. Es werden zur Zeit drei AGs mit Schwerpunkt „Bewegung“ angeboten: Tanz AG, kleine und große Sportspiele AG und Tennis AG. Unsere Schule kooperiert mit verschiedenen Sportvereinen. Zu Zeit findet eine Tennis AG in Kooperation mit dem VFL-Grasdorf statt. Eine Kooperation mit dem Eis­hockeyverein „Indians“ besteht während des Sportunterrichts für die Dauer von fünf Monaten zur Zeit in zwei Klassen. Einmal im Jahr finden ein Wasserfest und entweder Bundesjugendspiele oder eine Jux-Olympiade statt. In diesem Jahr gab es erstmalig einen Sponsorenlauf.

 

Im Sachunterricht findet Gesundheitserziehung durch folgende Rahmenthemen statt (siehe auch Arbeitsplan Sachunterricht):

  • Körperliche und seelische Bedürfnisse des Menschen
  • Organe unseres Körpers und ihre Aufgaben
  • Sexualerziehung
  • Verhalten bei Unfällen und anderen Gefährdungen
  • Verhalten im Straßenverkehr
  • Suchtprävention

 

Besonders hervorzuheben ist hier das Projekt Klasse 2000 (seine Konzept Gewaltprävention). Es ist ein bundesweit gefördertes Gesundheitskonzept zur Gewalt- und Suchtvorbeugung an Grundschulen. Es begleitet die Kinder von der 1. – 4. Klasse. Unsere Schule nimmt seit dem Schul­jahr 2005/06 an diesem Programm teil. Das Programm umfasst etwa 15 Stunden pro Jahrgang. Speziell geschulte Gesundheitsförderer unterstützen die Lehrkräfte bei ih­rer Arbeit. Alle Schüler und Lehrer erhalten begleitendes Unterrichtsmaterial.

Ziele des Projektes sind:

· Kennenlernen des eigenen Körpers und Entwicklung einer positiven Einstellung zur Gesundheit

· Kennenlernen der Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung

· Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen

· Erlernen eines kritischen Umgangs mit Tabak und Alkohol

· Erlernen eines kritischen Umgangs mit Werbung

 

Jeweils die vierten Klassen besuchen zum Thema Raucherprävention die Lungenklinik in Diekholzen. Dort werden sie vom Chefarzt der Klinik mit dem Krankheitsbild „Lungenkrebs“ und verschiedenen Untersuchungsmethoden vertraut gemacht.

 

Zur Unfallverhütung achten wir sehr auf die Weitergabe der „Belehrungen“. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz werden Erste-Hilfe-Kurse für Leh­rerinnen, Mitarbeiter und Schüler durchgeführt (siehe hierzu auch Konzept zur Un­fallverhütung).

 

Zum Thema „Ernährung“ werden gemeinsam Mahlzeiten zubereitet und eingenom­men. Es findet eine Koch AG statt. Bei Sportfesten und zum Fasching wird ein Ge­müse- und Obstbuffet angeboten.

 

Jedes Jahr wird eine Zahnprophylaxe und eine Untersuchung durch die Schulzahn­ärztin durchgeführt.

 

 

Auch im Musikunterricht findet durch rhythmisch-musikalische Erziehung sowie psychomotorische Übungen eine ganzheitliche Entwicklungsförderung statt. Es besteht eine Kooperation zwischen der Musikschule Laatzen und unserer Schule (Rhythmikunterricht, Streicherklasse).

In den Pausen

An unserer Schule wird auf die Einhaltung von Bewegungs- und Entspannungs­pausen und eine aktive Pause auf dem Schulhof geachtet. Dafür stehen den Schüle­rinnen und Schülern vielfältige Materialien (Spielgerätehaus mit Kleinspielgeräten wie Bälle, Seile, Rückschlagspiele...) und ein weiträumiges Gelände (Schulhof, Schulspiel­platz, Rasenfläche) sowie Ruhebereiche mit Sitzbänken zur Verfügung. In den Unter­richtsstunden werden ebenso Bewegungs- und Entspannungspausen eingeplant, z.B. anhand der CD von „Klasse 2000“.

Die Schüler wechseln sich beim Aufsammeln von Müll während der Pausen ab. Dazu liegen beim Hausmeister Einmalhandschuhe und Müllzangen bereit.

 

Während der Pausenzeiten werden die Klassenräume durch „Stoßlüften“ mit frischem Sauerstoff versorgt.

 

Kögel, Weber, Weymann /Februar 2009

 

 

 

Beschwerderegelung

 

Umgang mit Beschwerden
 

an der Grundschule Grasdorf

 

 

Die Arbeit an der Grundschule Grasdorf ist durch eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler geprägt[1]. In dieser engen Kooperation sind unterschiedliche Ansichten und Konflikte eine alltägliche Erscheinung. Der Umgang mit daraus resultierenden Beschwerden ist Bestandteil der täglichen Arbeit der Lehrkräfte unserer Schule.

Die hier vorliegende Beschwerderegelung setzt sich zum Ziel, eine für unser Schulklima[2] förderliche Richtung für den Umgang mit Beschwerden zu weisen und Wege für einen systematischen und zielorientierten Umgang mit Konflikten aufzuzeigen.

 

 

Grundsätzliches

 

●   Wir wollen Beschwerden grundsätzlich als Anhaltspunkte für eine positive Weiterentwicklung unserer Arbeit ansehen. Nur die Kenntnis von Problemen oder Differenzen kann uns in die Lage versetzen, Fehler abzustellen, Eskalationen zu vermeiden und damit die Zufriedenheit aller Mitglieder unserer Schulgemeinschaft zu steigern.

 

   Beschwerden wollen wir mit Interesse, Freundlichkeit und Verständnis begegnen. Dieses wirkt „entwaffnend“ und schafft die Voraussetzung für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Beschwerde.

 

    Wir finden es wichtig, uns für das Anhören und das Bearbeiten einer Beschwerde genügend Zeit zu nehmen. Wird jemand „zwischen Tür und Angel“ angesprochen“, sollte derjenige sich das Anliegen kurz anhören und dann einen Termin verabreden. So haben beide Parteien die Möglichkeit, sich angemessen auf das Gespräch vorzubereiten.

 

   Die Bearbeitung einer Beschwerde und die Problemlösung sollen möglichst zügig erfolgen.

 

   Alle Beteiligten achten beim Vorbringen von Beschwerden auf die Umgangsform.

 

   Das vorliegende Konzept bezieht sich nicht auf strafrechtlich relevante Konflikte wie z.B. Körperverletzung, Diebstahl oder unerlaubten Waffenbesitz. In diesen Fällen sind der Schule Rechtswege vorgeschrieben, die das Vorgehen durch entsprechende Erlasse regeln.


Beschwerdewege

 

Beschwerden können auf unterschiedlichen Ebenen und zwischen verschiedenen Gruppierungen unserer Schulgemeinschaft auftreten. Professionell zu begleiten sind dabei:

                   ● Beschwerden von Kindern über Mitschülerinnen oder Mitschülern (1)

                   ● Beschwerden von Kindern über Lehrkräfte (2)

                   ● Beschwerden von Lehrkräften über Schülerinnen und Schüler (3)

                   ● Beschwerden von Erziehungsberechtigten über Lehrkräfte (4)

                   ● Beschwerden von Erziehungsberechtigten über Schulleitung (5)

                   ● Beschwerden von Lehrkräften über andere Lehrkräfte (6)

                   ● Beschwerden von Lehrkräften über die Schulleitung (7)

 

 

Beschwerden von Erziehungsberechtigten über andere Erziehungsberechtigte oder deren Kinder können nur dann aufgegriffen werden, wenn die angesprochenen Probleme das Unterrichtsgeschehen oder den Schulalltag unmittelbar beeinträchtigen.

 

 

 

 

 

 

 

1. Beschwerden von Kindern über Mitschüler[3]

Schritt 1:

Der Schüler spricht (in den Jahrgängen 3 und 4 ggf. unterstützt oder ver-treten durch den/ die KlassensprecherIn) mit der Klassenlehrerin, die ein Gespräch zwischen den beteiligten Kindern oder in der Klasse begleitet.

 

Ziel: mündliche Vereinbarung über den künftigen Umgang miteinander

 

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Die Klassenlehrerin veranlasst ein Gespräch mit den Lehrkräften, die die betroffenen Kinder unterrichten und erarbeitet mit den KollegInnen pädagogische Maßnahmen zur Entspannung der Situation (z.B. Listen mit Belobigungen wie „Sonnen“ o.ä., „Denkzettel“„Gewitterlisten“ etc.)

 

Ziel:

Maßnahmen finden und Schüler sowie Erziehungsberechtigte (ggf. schriftlich) informieren

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die Schulleitung wird informiert und einbezogen. Die Klassenleitung führt (ggf. unterstützt durch die Schulleitung) Gespräche mit den beteiligten Erziehungsberechtigten. In besonderen Fällen fordert die Schulleitung die Klassenlehrerin zur Einberufung einer Klassenkonferenz auf.

 

Ziel:

Lösungsfindung mit schriftlichen Absprachen oder Anordnung von Verhaltensmaßnahmen, stärkere Einbeziehung der Erziehungsberechtigten

Schritt 4:

(bei erneuter Erfolglosigkeit)

Die Schulleitung wird – insbesondere bei tätlichen Übergriffen – informiert. Die Erziehungsberechtigten werden umgehend benachrichtigt und es erfolgen ggf. weitere Maßnahmen gem. §61 NSchG.

 

Ziel:

sofortige Beendigung einer Gefahrensituation und Maßnahmenfestlegung, u.U. Einschaltung des Amtes für soziale Dienste oder der Polizei

 

 

 

 

2. Beschwerden von Kindern über Lehrkräfte

Schritt 1:

Der Schüler spricht persönlich mit der betroffenen Lehrerin, ggf. in Begleitung eines Mitschülers (des Klassensprechers) oder in der Klasse.

 

Ziel: Vereinbarung über den zukünftigen Umgang miteinander

 

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Der Schüler wendet sich an eine Lehrerin seines Vertrauens (ggf. Klassenlehrerin) , ggf. in Begleitung eines Mitschülers (Klassensprechers).

Im Gespräch wird der Konflikt erörtert.

 

Ziele:

-          Erstnehmen und Unterstützung für die Beschwerde des Schülers

-          Versachlichung des Konflikts

-          Vereinbarung über das weitere Vorgehen (z.B. Vertrauenslehrerin/ Klassenlehrerin führt ein Gespräch mit der betroffenen Lehrerin)

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die Schulleitung wird informiert, führt Gespräche mit den Beteiligten (ggf. auch mit den Eltern der Schüler).

 

Ziel:

Lösungsfindung im Gespräch mit schriftlichen Absprachen oder Anordnung von Maßnahmen

 

 

 

 

3. Beschwerden von Lehrkräften über Schüler

Schritt 1:

Die Lehrerin spricht mit dem betroffenen Schüler persönlich oder im Klassengespräch.

 

Ziel: mündliche und/ oder schriftliche Vereinbarung über Verhaltensregeln

 

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Sofern nicht selbst beschwerdeführend wird die Klassenlehrerin eingeschaltet und veranlasst ein Gespräch mit den Lehrkräften, die den betroffenen Schüler unterrichten.

 

Ziele:

-          Erarbeitung und Dokumentation pädagogischer Maßnahmen zur Lösung des Konfliktes (z.B. Listen mit Belobigungen wie „Sonnen“ o.ä., „Denkzettel“, „Gewitterlisten“ etc.)

-          Information der betroffenen Schüler u. d. Erziehungsberechtigten

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die Schulleitung wird informiert, führt Gespräche mit den Beteiligten und fordert ggf. die Klassenlehrerin zur Einberufung einer Klassenkonferenz auf.

 

Ziele:

-          Lösungsfindung mit schriftlichen Absprachen oder Anordung von Verhaltensmaßnahmen

-          ggf. Durchführung einer Klassenkonferenz mit Beschlüssen von weiteren Maßnahmen

 

 

 

 

4. Beschwerden von Erziehungsberechtigten über Lehrkräfte

Schritt 1:

Die Erziehungsberechtigten sprechen persönlich mit der betroffenen Lehrerin. Bei - kleinen oder großen - Schwierigkeiten oder Unstimmigkeiten suchen Eltern immer zuerst den Kontakt zur Lehrerin. Die Schulleitung oder das Sekretariat sind in der Regel mit anderen Aufgaben befasst.

 

Grundsätzlich gilt:

·   Nur wenn Eltern Ihre Sorgen und Probleme artikulieren, können Lehrkräfte sich darum bemühen Abhilfe zu schaffen.

 

·   Auch in angespannten Situationen ist ein höflicher und geduldiger Umgang miteinander unerlässlich.

 

Ziel: Klärung des Sachverhalts im Gespräch und Suche nach Lösungen

 

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Die Erziehungsberechtigten sprechen unter Begleitung eines weiteren Elternteils der Klasse (z.B. Klassenelternvorsitzende) erneut mit der betroffenen Lehrerin persönlich. Die Lehrkraft kann bei Bedarf z.B. die Personalvertretung mit zum Gespräch bitten.

 

Ziele:

-          erneute Sachverhaltsklärung und Überprüfung der bisherigen Lösungswegfindung

-          ggf. Absprachen zu einem veränderten Lösungsweg treffen

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die Schulleitung wird informiert und führt Gespräche mit den Beteiligten.

 

Ziel: Lösungsfindung mit schriftlichen Absprachen oder Anordnung von Maßnahmen

 

 

 

 

5. Beschwerden von Erziehungsberechtigten

    über Schulleitung

Schritt 1:

Die Erziehungsberechtigten führen ein persönliches Gespräch mit der Schulleitung.

 

Ziel: Klärung des Sachverhalts und Lösungswegfindung

 

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Die Erziehungsberechtigten sprechen unter Begleitung eines weiteren Elternteils der Klasse (z.B. Klassenelternvorsitzende, Mitglieder des Schulvorstandes) erneut mit der Schulleitung persönlich.

Ziele:

-          erneute Sachverhaltsklärung und Überprüfung der bisherigen Lösungswegfindung

-          ggf. Absprachen zu einem veränderten Lösungsweg treffen

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die Erziehungsberechtigten kontaktieren die zuständige Stelle der Landesschulbehörde. Die Schulleitung erstellt einen Sachverhaltsbericht und leitet diesen der Landesschulbehörde zu.

 

Ziel: Lösungsfindung durch vorgesetzte Behördeninstanz

 

 

 

 

Beschwerden von Lehrkräften über andere Lehrkräfte

Schritt 1:

Die beschwerdeführende Lehrerin sucht das persönliche Gespräch mit der betroffenen Kollegin. Gegenstand des Gesprächs ist der Austausch über den bestehenden Konflikt.

 

Ziele:

-          Sachverhaltsklärung

-          Darlegung der individuellen Wahrnehmung des Konflikts[4]

-          Beratung über Lösungswege

 

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Die beteiligten Lehrerinnen wenden sich an die Schulpersonalvertretung.

 

Ziele:

-          Beratung der beteiligten Parteien

-          Durchführung eines Zielvereinbarungsgespräches

-          ggf. Unterstützung bei der Suche nach externen Hilfen

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die Schulleitung wird informiert, überprüft die vereinbarte Schrittfolge und führt Gespräche mit den Beteiligten.

 

Ziele:

-          Lösungsfindung

-          Bei keiner einvernehmlichen Lösung erfolgt Maßnahmenanordnung.

 

 

 

 

Beschwerden von Lehrkräften über die Schulleitung

Schritt 1:

Die beschwerdeführende Lehrerin sucht kurzfristig das Gespräch mit der Schulleitung oder nutzt die regelmäßig stattfindenden Beratungsgespräche mit der Schulleitung.

 

Ziele: Klärung des Sachverhalts und Lösungswegfindung

Schritt 2:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 1)

Die beschwerdeführende Lehrerin wendet sich an den Schulpersonalrat und/ oder nimmt ggf. gewerkschaftliche Unterstützung an.

 

Ziele:

-          erneute Klärung des Sachverhalts und Überprüfung der bisherigen Lösungswegfindung

-          ggf. geänderten Lösungsweg vereinbaren

 

Schritt 3:

(bei Erfolglosigkeit von Schritt 2)

Die beschwerdeführende Lehrerin leitet eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei der Landesschulbehörde ein. Die Schulleitung erstellt einen Sachverhalts-bericht und leitet diesen der Landesschulbehörde mit der Bitte um Entscheidung zu.

 

Ziel: Lösungsfindung durch vorgesetzte Behördeninstanz

 

 

 

Vermeidung von Konflikten

 

Folgende Faktoren können helfen, Anlässe für Beschwerden zu vermeiden[5]:

 

   aktiver Austausch über positive und negative Lernentwicklung der Kinder durch regelmäßige Lehrerinnen-/ Elterngespräche (Elternsprechtage an der GS Grasdorf in der Regel im November und im Frühjahr, ggf. häufiger)

 

   Transparenz der Lerninhalte und Lernmethoden

 

   Hospitationen von Eltern und anderen Lehrkräften im Unterricht

 

   (...)

 

 

 

 

 



[1] vgl. dazu auch Grundsätze zur Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern an der GS Grasdorf

  (Stand Februar 2009)

[2] vgl. Schulprogramm (Februar 2009)

[3] Die Bezeichnung „Schüler“ benennt stets sowohl die Schülerinnen als auch die Schüler unserer Schule. Mit „Lehrerinnen“ sind sämtliche Lehrkräfte unserer Schule angesprochen.

[4] vgl. Übungen unserer SCHiLF „Gespräche führen“ am 9.9. und 11.11.09

[5] vgl. dazu auch unsere „Grundsätze zur Zusammenarbeit von Eltern und Schule an der GS Grasdorf“ sowie die Bemühungen um unser Beratungskonzept  bzw. entsprechende Ziele und Maßnahmen-planungen in unserem Schulprogramm

 

Beratungskonzept und Entwicklungsziel "Beratung und Unterstützung"

 

_logo Grundschule Grasdorf.JPG

 

 


Beratung und Unterstützung

 

 

 

Beratungskonzept der Grundschule Grasdorf

 

In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten fördern wir die Kinder bestmöglich in ihrer Lern- und Sozialentwicklung. Nach unserem Berufsverständnis sehen wir deshalb neben unserer Unterrichtstätigkeit eine wichtige Aufgabe in der Unterstützung und Beratung der Eltern in ihrer Erziehungsarbeit.

 

Dabei setzen wir in unserer schulischen Arbeit folgende Schwerpunkte:

 

- Beratung über die Lern- und Sozialentwicklung im Rahmen der Elternsprechtage

 

- Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten der Schullaufbahn innerhalb des Bildungssystems

 

- Individuelle Beratung der Eltern bei Schulschwierigkeiten:

o bei auffälligen Leistungsschwächen und -schwankungen

o bei Lernstörungen

o bei Teilleistungsschwächen

o bei besonderen Begabungen / bei Hochbegabung

o bei Problemen im Klassenverband

o bei Verhaltensauffälligkeiten

 

- Beratung in schwierigen Lebenssituationen

 

- „Runde Tisch“ – Gespräche bei besonderen Schwierigkeiten

o Kollegiale Beratung innerhalb der Schule ( auch mit Hospitationen)

o Beratung mit Mobilen Diensten, Hort, Kinder- und Jugendhilfe usw.

o Klassenkonferenzen

 

Es gilt dabei zu beachten, dass der Inhalt der Beratungsgespräche der Schweigepflicht unterliegt. Nur auf Wunsch und mit Abstimmung des Ratsuchenden kann diese aufgehoben werden oder dann, wenn das Wohlergehen des Kindes gefährdet ist.

  

Da wir in unserem Kollegium keine Beratungslehrkraft haben, bilden sich alle Lehrerinnen in regelmäßigen Veranstaltungen fort. Auch im Rahmen von Konferenzen und Dienstbesprechungen fließen Informationen aus Fortbildungen ein, die einzelne Kolleginnen besucht haben, u.a. zu Gewaltprävention, Diagnostik bei Legasthenie, Dyskalkulie, Asperger-Syndrom, Testverfahren...

 

Seit Februar 2009 hat die Arbeitsgruppe „Beratung und Unterstützung“ die Aufgabe, Informationen zu sammeln, an das Kollegium wei terzugeben und Fortbildungsmöglichkeiten zu schaffen und aufzuzeigen. Eine Adressenübersicht mit Beratungseinrichtungen ist erstellt worden und wird regelmäßig aktualisiert. Ordner mit Informationen zu den Beratungsstellen befinden sich im Lehrerzimmer.

 

Im Frühjahr 2009 hat das Kollegium ein schuleigenes Fortbildungsprogramm entwickelt und eine Prioritätenliste erstellt, so dass die Arbeitsgruppe Kontakte zu den für uns wichtigsten Beratungsstellen herstellen kann und Verabredungen zum Kennen lernen der Einrichtungen treffen kann.

 

Nach diesem Fortbildungsprogramm haben bereits folgende Schulinterne Lehrerfortbildungen, bzw. Kontaktgespräche stattgefunden:

- 10.6.09

Im Rahmen einer Dienstbesprechung: „Die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe

(Referent Herr Bartling, Leiter der KJH Laatzen

- 9.9.09

SCHILF: Elterngespräche führen (2.Teil folgt am 11.11.09)

(Referent Frau Kochmann, Mediatorin, Supervisorin)   

- 16.9.09  

SCHILF: Hochbegabung erkennen

(Referent Dr. Sebastian Renger, DZBF)

 

Weitere Fortbildungsveranstaltungen – etwa zwei bis drei pro Schuljahr – sind in Planung.


Anlagen:

Adressenübersicht Beratungseinrichtun

 

 

Stand: September 2009 (D.Haunert)

 GK 04.11.2009

 


Vereine / Selbsthilfegruppen / Institute

 

ADHS

 

Hartmut Gartzke 0511-5347387

www.adhs-deutschland.de

 

Empfehlungen für Therapeuten, Ärzte......

 

Wahrnehmungsstörungen

 

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie

Prof. Dr. Martin Ptok

Zentrum HNO-Heilkunde und Augenheilkunde

0511- 532-9104

www.mh-hannover.de/paedaud.html

Schwerpunkt Sehen

· Landesbildungszentrum für Blinde
Bleekstraße 22 30559 Hannover
Telefon +49 511 5247-0 | Telefax +49 511 5247-349
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. | http://www.lbzb.de

· Schule für Sehbehinderte
Schlägerstraße 36 | 30171 Hannover
Telefon +49 511 168-4881
 

 

Hochbegabung

 

CJD Hannover

Gundelachweg 7

30519 Hannover (Mittelfeld)

0511-87839-0

www.cjd-hannover.de

 

Kindertagesstätte, Krippe, Hort, Kindertreff Fantasticus, Beratungsstelle

Zusammenarbeit mit der GS Beutenerstraße

 

Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung

www.karg-stiftung.de

 

Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.

www.dghk.de

 

 

 

Deutsches Zentrum für Begabungsforschung und Begabungsförderung DZBF

Bultstraße 6 B

30159 Hannover

Dr.Sebastian Renger

  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Legasthenie / Dyskalkulie

 

Selbsthilfegruppe Kreisverband Hannover im

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

Postfach 1107

3011 Hannover

Tel.: 0700/285285285

www.bvl-legasthenie.de

 

Adressenliste von Therapeuten übers Jugendamt

Diagnostik und Therapie z.B:  - Dudeninstitut für Lerntherapie

       - Institut für Orthographie

Therapie wird evtl. durch Jugendamt bezuschusst

 

Duden Institut für Lerntherapie

Marienstraße 61

30171 Hannover

0511-3538740

www.duden-institute.de

 

Beratung, Diagnostik, Therapie, Fortbildungen für Lehrer

 

ProLingua

Zentrum für Sprachtherapie und integrative Entwicklungstherapie, LRS- und Dyskalkulietherapie

Marktplatz 9

30880 Laatzen

0511-9825575

 

Institut für Legastheniker-Therapie und Deutsche Orthographie

Fundstraße 1B

30161 Hannover

0511 / 315112

www.Legastheniker.de

 

Therapie-Zentrum Rechenschwäche - Dyskalkulie

Gartenstraße 18

30161 Hannover

0511-3180823

www.rechenschwäche-hannover.de

 

Beratung, Diagnose, Therapie

Literaturliste / Symptome/Diagnostikbogen bei den Unterlagen

 

 

 

 

Entwicklungsziel "Beratung und Unterstützung"

 

Ziele:

 

Bis Ende des Schuljahres 2011 werden alle Kolleginnen in der Lage sein, in Zusammenarbeit mit den Eltern Kinder bei Auffälligkeiten im Verhalten und/ oder in der Lernentwicklung bestmöglich zu fördern.

 

Dazu kennen sie die Beratungsangebote von

- schulischen Förderzentren

- außerschulischen Einrichtungen

- Ämtern

und können deren Beratungskompetenz nutzen.

Maßnahmen:

1. Wir erstellen bis Ende 2009 einen Maßnahmenkatalog der Unterstützungs-möglichkeiten und vertiefen und erweitern eine Adressenübersicht mit Ansprechpartnern.

2. Wir stellen Kontakte zu den Ansprechpartnern her und verschaffen allen Kolleginnen die Möglichkeit diese kennen zu lernen. Bis Ende des Schuljahres 2011 sollen sich die für uns relevantesten Beratungsstellen vorgestellt haben (insgesamt etwa sechs, zwei bis drei pro Schuljahr).

Eine Rangfolge legt das Kollegium fest.

3. Wir schaffen Möglichkeiten an Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Gesprächsführung / Beratung von Eltern“ teilzunehmen.

 

 

 

 

Förster, Haunert, Schumann / Februar 2009

 

 


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