Grundschule Grasdorf

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Beratungskonzept und Entwicklungsziel "Beratung und Unterstützung"

 

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Beratung und Unterstützung

 

 

 

Beratungskonzept der Grundschule Grasdorf

 

In Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten fördern wir die Kinder bestmöglich in ihrer Lern- und Sozialentwicklung. Nach unserem Berufsverständnis sehen wir deshalb neben unserer Unterrichtstätigkeit eine wichtige Aufgabe in der Unterstützung und Beratung der Eltern in ihrer Erziehungsarbeit.

 

Dabei setzen wir in unserer schulischen Arbeit folgende Schwerpunkte:

 

- Beratung über die Lern- und Sozialentwicklung im Rahmen der Elternsprechtage

 

- Beratung über die verschiedenen Möglichkeiten der Schullaufbahn innerhalb des Bildungssystems

 

- Individuelle Beratung der Eltern bei Schulschwierigkeiten:

o bei auffälligen Leistungsschwächen und -schwankungen

o bei Lernstörungen

o bei Teilleistungsschwächen

o bei besonderen Begabungen / bei Hochbegabung

o bei Problemen im Klassenverband

o bei Verhaltensauffälligkeiten

 

- Beratung in schwierigen Lebenssituationen

 

- „Runde Tisch“ – Gespräche bei besonderen Schwierigkeiten

o Kollegiale Beratung innerhalb der Schule ( auch mit Hospitationen)

o Beratung mit Mobilen Diensten, Hort, Kinder- und Jugendhilfe usw.

o Klassenkonferenzen

 

Es gilt dabei zu beachten, dass der Inhalt der Beratungsgespräche der Schweigepflicht unterliegt. Nur auf Wunsch und mit Abstimmung des Ratsuchenden kann diese aufgehoben werden oder dann, wenn das Wohlergehen des Kindes gefährdet ist.

  

Da wir in unserem Kollegium keine Beratungslehrkraft haben, bilden sich alle Lehrerinnen in regelmäßigen Veranstaltungen fort. Auch im Rahmen von Konferenzen und Dienstbesprechungen fließen Informationen aus Fortbildungen ein, die einzelne Kolleginnen besucht haben, u.a. zu Gewaltprävention, Diagnostik bei Legasthenie, Dyskalkulie, Asperger-Syndrom, Testverfahren...

 

Seit Februar 2009 hat die Arbeitsgruppe „Beratung und Unterstützung“ die Aufgabe, Informationen zu sammeln, an das Kollegium wei terzugeben und Fortbildungsmöglichkeiten zu schaffen und aufzuzeigen. Eine Adressenübersicht mit Beratungseinrichtungen ist erstellt worden und wird regelmäßig aktualisiert. Ordner mit Informationen zu den Beratungsstellen befinden sich im Lehrerzimmer.

 

Im Frühjahr 2009 hat das Kollegium ein schuleigenes Fortbildungsprogramm entwickelt und eine Prioritätenliste erstellt, so dass die Arbeitsgruppe Kontakte zu den für uns wichtigsten Beratungsstellen herstellen kann und Verabredungen zum Kennen lernen der Einrichtungen treffen kann.

 

Nach diesem Fortbildungsprogramm haben bereits folgende Schulinterne Lehrerfortbildungen, bzw. Kontaktgespräche stattgefunden:

- 10.6.09

Im Rahmen einer Dienstbesprechung: „Die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe

(Referent Herr Bartling, Leiter der KJH Laatzen

- 9.9.09

SCHILF: Elterngespräche führen (2.Teil folgt am 11.11.09)

(Referent Frau Kochmann, Mediatorin, Supervisorin)   

- 16.9.09  

SCHILF: Hochbegabung erkennen

(Referent Dr. Sebastian Renger, DZBF)

 

Weitere Fortbildungsveranstaltungen – etwa zwei bis drei pro Schuljahr – sind in Planung.


Anlagen:

Adressenübersicht Beratungseinrichtun

 

 

Stand: September 2009 (D.Haunert)

 GK 04.11.2009

 


Vereine / Selbsthilfegruppen / Institute

 

ADHS

 

Hartmut Gartzke 0511-5347387

www.adhs-deutschland.de

 

Empfehlungen für Therapeuten, Ärzte......

 

Wahrnehmungsstörungen

 

Medizinische Hochschule Hannover

Klinik und Poliklinik für Phoniatrie und Pädaudiologie

Prof. Dr. Martin Ptok

Zentrum HNO-Heilkunde und Augenheilkunde

0511- 532-9104

www.mh-hannover.de/paedaud.html

Schwerpunkt Sehen

· Landesbildungszentrum für Blinde
Bleekstraße 22 30559 Hannover
Telefon +49 511 5247-0 | Telefax +49 511 5247-349
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. | http://www.lbzb.de

· Schule für Sehbehinderte
Schlägerstraße 36 | 30171 Hannover
Telefon +49 511 168-4881
 

 

Hochbegabung

 

CJD Hannover

Gundelachweg 7

30519 Hannover (Mittelfeld)

0511-87839-0

www.cjd-hannover.de

 

Kindertagesstätte, Krippe, Hort, Kindertreff Fantasticus, Beratungsstelle

Zusammenarbeit mit der GS Beutenerstraße

 

Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung

www.karg-stiftung.de

 

Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.

www.dghk.de

 

 

 

Deutsches Zentrum für Begabungsforschung und Begabungsförderung DZBF

Bultstraße 6 B

30159 Hannover

Dr.Sebastian Renger

  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Legasthenie / Dyskalkulie

 

Selbsthilfegruppe Kreisverband Hannover im

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.

Postfach 1107

3011 Hannover

Tel.: 0700/285285285

www.bvl-legasthenie.de

 

Adressenliste von Therapeuten übers Jugendamt

Diagnostik und Therapie z.B:  - Dudeninstitut für Lerntherapie

       - Institut für Orthographie

Therapie wird evtl. durch Jugendamt bezuschusst

 

Duden Institut für Lerntherapie

Marienstraße 61

30171 Hannover

0511-3538740

www.duden-institute.de

 

Beratung, Diagnostik, Therapie, Fortbildungen für Lehrer

 

ProLingua

Zentrum für Sprachtherapie und integrative Entwicklungstherapie, LRS- und Dyskalkulietherapie

Marktplatz 9

30880 Laatzen

0511-9825575

 

Institut für Legastheniker-Therapie und Deutsche Orthographie

Fundstraße 1B

30161 Hannover

0511 / 315112

www.Legastheniker.de

 

Therapie-Zentrum Rechenschwäche - Dyskalkulie

Gartenstraße 18

30161 Hannover

0511-3180823

www.rechenschwäche-hannover.de

 

Beratung, Diagnose, Therapie

Literaturliste / Symptome/Diagnostikbogen bei den Unterlagen

 

 

 

 

Entwicklungsziel "Beratung und Unterstützung"

 

Ziele:

 

Bis Ende des Schuljahres 2011 werden alle Kolleginnen in der Lage sein, in Zusammenarbeit mit den Eltern Kinder bei Auffälligkeiten im Verhalten und/ oder in der Lernentwicklung bestmöglich zu fördern.

 

Dazu kennen sie die Beratungsangebote von

- schulischen Förderzentren

- außerschulischen Einrichtungen

- Ämtern

und können deren Beratungskompetenz nutzen.

Maßnahmen:

1. Wir erstellen bis Ende 2009 einen Maßnahmenkatalog der Unterstützungs-möglichkeiten und vertiefen und erweitern eine Adressenübersicht mit Ansprechpartnern.

2. Wir stellen Kontakte zu den Ansprechpartnern her und verschaffen allen Kolleginnen die Möglichkeit diese kennen zu lernen. Bis Ende des Schuljahres 2011 sollen sich die für uns relevantesten Beratungsstellen vorgestellt haben (insgesamt etwa sechs, zwei bis drei pro Schuljahr).

Eine Rangfolge legt das Kollegium fest.

3. Wir schaffen Möglichkeiten an Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Gesprächsführung / Beratung von Eltern“ teilzunehmen.

 

 

 

 

Förster, Haunert, Schumann / Februar 2009